Stadtrat Bad Frankenhausen

6. Februar 2003

Thüringer gegen den Krieg - Widerstand ist möglich!

Auch von Bad Frankenhausen muss ein Zeichen des Friedens ausgehen.

Die USA-Regierung rüsten zum Krieg gegen den Irak. Der Aufmarsch von Menschen und Waffen am Golf ist fast abgeschlossen. Der Tag des Angriffs steht unmittelbar bevor. Begründet wird dieses Vorgehen mit der weltweiten Bekämpfung des Terrorismus und dem Besitz von Massenvernichtungswaffen in den Händen von Saddam Hussein. Die weltweite Auseinandersetzung mit dem Terrorismus und den Massenvernichtungspotentialen, insbesondere in den Händen von Diktatoren, ist ausschließlich Sache der Völkergemeinschaft auf der Grundlage von UN-Charta und Völkerrecht.

Der Kampf gegen den Terrorismus ist unabdingbar. Er ist jedoch kein militärischer, sondern mittel- und langfristig ein Kampf gegen die Ursachen von Armut, Elend und sozialer Ausgrenzung ganzer Weltreligionen.

Die Risiken einer militärischen Intervention im Irak sind unüberschaubar. Die gesamte Nahostregion wird destabilisiert. Millionen Menschen drohen Tod, Verletzung und Not.

Krieg ist keine Alternative - Frieden ist der Weg zum Frieden

Nichts rechtfertigt das Blutvergießen an den Menschen im Irak. Krieg und Militäreinsätze sind kein Mittel der Politik. Die Bürgerinnen und Bürger von Bad Frankenhausen wollen keinen Krieg, sondern eine friedliche Lösung des Konfliktes. In einer von Humanität und Achtung vor dem Leben des anderen geprägten Welt müssen Kriege gegen ein Volk ausscheiden.

Wir wenden uns parteiübergreifend gemeinsam gegen den Krieg und wollen so vielen Menschen Mut machen, ihren Widerstand und ihren Protest öffentlich zu machen.

Wer Deutschland aus dem Krieg heraushalten will, muss den Krieg verhindern!

K.-J. Ringleb (Bürgermeister); H. Hunger (CDU-Fraktion); A. Räuber (SPD-Fraktion); S. Zeidler (PDS-Fraktion; H. Fiebig (PRO Frankenhausen); A. Hippe (FDP-Abgeordneter

 

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