Holger Grothkopp (Penzlin/Mecklenburg)

Holger Grothkopp

17217 Penzlin/Meckl.

18.03.2003

Herrn
Bundeskanzler Schröder
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1

10557 Berlin

 

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Schröder,

ich schreibe diesen Brief, um mir nicht später einmal vorwerfen zu müssen, ich habe nichts getan, um einen Krieg gegen den Irak zu verhindern. Wenn ich, als selbständiger Handwerksmeister, in vielen Punkten Ihrer letzten Regierungserklärung auch keine Befürwortung geben kann, so steh ich doch zu Ihrer Entscheidung, sich dem Irak-Krieg zu verweigern.

Die Bush-Administration hat die UNO vergewaltigt und setzt sich über geltendes Völkerrecht hinweg. Dies kann und will ich nicht tatenlos hinnehmen.

Sie, Herr Bundeskanzler, haben Ihr NEIN noch einmal bekräftigt. Aber wer "A" sagt, muss auch "B" sagen können.

"B" sagen bedeutet für mich:

  • sofortiger Abzug der deutscher Einheiten aus der Krisenregion,
  • Überflugrechte für die kriegsführenden Länder zu untersagen,
  • die Nutzung ihrer Standorte auf deutschem Boden für die Vorbereitung bzw. für die Kriegsführung zu unterbinden.

Herr Bundeskanzler, zeigen Sie Konsequenz und bewahren Sie Deutschland davor, auch nur in der kleinsten Weise an diesem Angriffskrieg beteiligt zu sein.

Und noch eins, Herr Bundeskanzler. Die Völker brauchen keinen Großmachtchauvinismus. Sie vertrauen auf die UNO, so wie ich jetzt Ihnen vertraue.

Mit freundlichem Gruß

Grothkopp H.

 

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Frieden kommt nicht von ungefähr. Tun wir was dafür !
Jeder Krieg bringt unheilvolles Leid über die betroffenen Länder.
Tausende Tote, elternlose Kinder und die Zerstörung von zivilen und
kulturhistorischen Objekten sind die nicht vermeidbaren Folgen.

Ein Krieg ist durch NICHTS zu rechtfertigen !

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